Brand in der Ruster Bucht: 240 Feuerwehrleute retten Restaurant und Seehütten
In der Ruster Bucht am Neusiedler See zerstörte ein Feuer in der Nacht auf Donnerstag bis zu 250 Bootsgaragen, der Schaden geht laut Polizei in die Millionen.

In der Ruster Bucht am Neusiedler See im Burgenland ist am Mittwochabend ein Großbrand ausgebrochen. Bootsgaragen und darin abgestellte Boote standen in Flammen, die Feuerwehr wurde gegen 22 Uhr alarmiert. Rund 240 Feuerwehrleute mit etwa 40 Fahrzeugen rückten aus, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Was in der Nacht geschah
Die Löscharbeiten dauerten auch nach Mitternacht noch an. Wechselnde Windverhältnisse erschwerten den Einsatz zusätzlich, zur Unterstützung kam ein Feuerwehrboot aus Neusiedl am See zum Einsatz. Die Feuerwehr Mörbisch am See spricht von rund 250 zerstörten Bootsgaragen.
Wen es betrifft
Betroffen sind vor allem Bootsbesitzer, die ihre Garagen in der Ruster Bucht gemietet oder gekauft haben. Darin abgestellte Boote wurden durch das Feuer vernichtet. Die Polizei beziffert den Schaden in Millionenhöhe, genaue Zahlen zur Schadenssumme liegen bislang nicht vor.
Wie Schlimmeres verhindert wurde
Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf den Schilfgürtel zu verhindern. Auch ein nahe gelegenes Seerestaurant und angrenzende Romantikersiedlungen blieben verschont, ebenso weitere Boote in der Nähe des Brandherds. Rettung und Polizei unterstützten den Einsatz der Feuerwehr vor Ort.
Was jetzt bekannt ist
Es gab keine Verletzten. Zur Brandursache liegen weiterhin keine gesicherten Informationen vor, die Ermittlungen dazu laufen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.









