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	<title>Bundesländer-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>Reichsbrücke in Wien: Warum die Risse von 1976 bis heute Pendler beschäftigen</title>
		<link>https://diezeitung.at/reichsbruecke-wien-risse-einsturz-1976/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesländer]]></category>
		<category><![CDATA[Reichsbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein jahrzehntealter Konstruktionsfehler führte zur Materialermüdung, die die Reichsbrücke 1976 einstürzen ließ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/reichsbruecke-wien-risse-einsturz-1976/">Reichsbrücke in Wien: Warum die Risse von 1976 bis heute Pendler beschäftigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 1. August 1976</strong> stürzte die Wiener Reichsbrücke ein, da ein unentdeckter <strong>Konstruktionsfehler im Betonkern</strong> eines Pfeilers das Bauwerk unbemerkt über Jahrzehnte geschwächt hatte. Zwischen <strong>4:43 Uhr und 4:55 Uhr</strong> brach die wichtige Verkehrsader fast auf ihrer gesamten Länge in die Donau. Obwohl das Bauwerk sonst täglich von Zehntausenden Menschen genutzt wurde, forderte das Unglück <strong>nur ein Menschenleben</strong>.</p>
<p>Der glückliche Ausgang der Tragödie war einzig dem exakten Zeitpunkt zuzuschreiben: Aufgrund des sonnigen Sonntagmorgens herrschte kaum Verkehr, weshalb sich beim Zusammenbruch des Bauwerks nur insgesamt sieben Menschen in vier Fahrzeugen auf der Fahrbahn aufhielten.</p>
<h2>Was genau geschah am Morgen des Einsturzes?</h2>
<p>Kurz vor fünf Uhr früh hatte sich auf der Brückenauffahrt ein VW Käfer überschlagen und blieb mit Reifenschaden liegen. Ein ÖAMTC-Pannenwagen kümmerte sich um den verunfallten Wagen, als die Brücke kurz darauf einstürzte. Zeitzeugen berichteten von einem lauten Knall, Seismografen auf der Hohen Warte registrierten eine Erschütterung mit einer Amplitude ähnlich einer Bombenexplosion. Eine Sprengung wurde später nachweislich ausgeschlossen.</p>
<h2>Wer war betroffen und wie viele kamen ums Leben?</h2>
<ul>
<li>Von den insgesamt sieben Personen auf dem Brückenbauwerk konnten sich sechs retten.</li>
<li>Ein Techniker des ORF stoppte seinen Wagen, um dem verunglückten VW-Fahrer beizustehen, und verstarb als einziges Opfer in den Trümmern seines Lieferwagens.</li>
<li>Die über die Konstruktion geführten Hauptwasserrohre für die nördlichen Wiener Bezirke barsten und überschwemmten weite Teile des Handelskais.</li>
<li>Beschädigte Gasrohre schürten die Angst vor Detonationen; tausende Haushalte jenseits der Donau blieben vorübergehend ohne Elektrizität, Gas, Wasser und Telefonverbindung.</li>
<li>Schon am Folgetag, dem 2. August 1976, war die Versorgung der Bevölkerung weitgehend wieder gesichert.</li>
</ul>
<h2>Welche Ursache wurde für das Versagen der Struktur festgestellt?</h2>
<p>Das offizielle Gutachten wies nach, dass schwerwiegende Baumängel im Inneren des Brückenpfeilers die Katastrophe auslösten. Die Fehler reichten in die Errichtungsphase der 1930er-Jahre zurück: Weil der Betonkern unzureichend verdichtet und mit Sand durchsetzt war, konnte über Jahrzehnte unbemerkt Wasser eindringen, was zu einer unsichtbaren Zersetzung der Statik führte.</p>
<p>Am späten Vorabend ging beim Pförtner eines Zeitungsverlages eine anonyme telefonische Warnung vor dem bevorstehenden Kollaps ein, deren Herkunft jedoch für immer ungeklärt blieb.</p>
<h2>Wie ging es nach der Katastrophe politisch und baulich weiter?</h2>
<p>Der verantwortliche Wiener Planungsstadtrat geriet unmittelbar nach dem Einsturz unter massiven Druck. Medien suchten tagelang vergeblich nach ihm, bis er schließlich am 5. August 1976 offiziell sein Amt niederlegte. Eine persönliche Verantwortung einzelner Personen lag nicht vor, da das Unglück als Folge rein technischer Mängel eingestuft wurde.</p>
<p>Das neue Bauwerk, das weiterhin den Namen Reichsbrücke behielt, wurde am 8. November 1980 feierlich dem Verkehr übergeben. Es ersetzte die alte Konstruktion auf einer der meistfrequentierten Verkehrsachsen der Stadt und sichert seither die Passage über eine der bedeutendsten Wasserstraßen in Mitteleuropa.</p>
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	</item>
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		<title>BMW investiert in Steyr: Was die 100 Millionen für die Jobs bedeuten</title>
		<link>https://diezeitung.at/bmw-investiert-in-steyr-was-die-100-millionen-fuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 17:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesländer]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BMW baut in seinem oberösterreichischen Werk eine neue Fertigung für Leistungselektronik auf und will dort künftig 600.000 Elektro-Antriebe im Jahr herstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/bmw-investiert-in-steyr-was-die-100-millionen-fuer/">BMW investiert in Steyr: Was die 100 Millionen für die Jobs bedeuten</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>BMW steckt mehr als <strong>100 Millionen Euro</strong> in sein Werk in Steyr. Mit dem Geld soll eine neue Fertigung für Leistungselektronik und Inverter-Komponenten entstehen, die laut BMW Group künftig <strong>600.000 Elektro-Antriebe</strong> pro Jahr liefern soll. Der Produktionsstart ist für den Sommer 2029 geplant.</p>
<h2>Was passiert ist</h2>
<p>Die neue Linie in Steyr soll Bauteile für BMWs Elektromotoren der sechsten Generation liefern. Erstmals kommen bei der BMW Group dafür Großflächenlöten und Ultraschallschweißen zum Einsatz, um die zehn Einzelteile des sogenannten Leistungsmoduls im Inverter zusammenzubauen. Das Werk soll künftig die gesamte Lieferkette und Montage dieses Bauteils selbst verantworten.</p>
<h2>Wen es betrifft</h2>
<p>Am Standort Steyr arbeiten derzeit <strong>4.700 Menschen</strong>. Die bestehende Produktion läuft parallel weiter: Das Werk soll auch nach dem Ausbau der E-Motorenfertigung mehr als eine Million Benzin- und Dieselmotoren jährlich herstellen. Für die Beschäftigten bedeutet das eine Doppelstrategie aus klassischem Antrieb und E-Mobilität am selben Standort.</p>
<h2>Die Hintergründe</h2>
<p>Mit einer eigenen Fertigung lassen sich laut Gottsche Komponenten wie Halbleiter flexibler auf den Weltmärkten beschaffen, was die Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen verringert. Diese Überlegung fällt in eine Zeit, in der BMW weltweit unterschiedliche Signale bei der E-Mobilität sieht.</p>
<h2>Was Betroffene jetzt wissen müssen</h2>
<p>Die weltweiten Lieferungen von BMW-Elektrofahrzeugen stiegen im dritten Quartal 2026 um <strong>7,2&nbsp;%</strong> auf 110.257 Fahrzeuge. In Europa fiel das Plus deutlich höher aus: Hier legten die E-Auto-Lieferungen um <strong>37,5&nbsp;%</strong> auf 81.941 Fahrzeuge zu, womit Elektroautos bereits gut ein Drittel der europäischen BMW-Auslieferungen ausmachten.</p>
<p>Gleichzeitig sanken die weltweiten Gesamtlieferungen der BMW Group im selben Zeitraum um 6,3&nbsp;%, vor allem weil der Absatz in China um 24,8&nbsp;% einbrach. Vor diesem Hintergrund wirkt der Ausbau in Steyr wie eine Wette auf den europäischen Markt, in dem die Elektronachfrage derzeit deutlich stärker wächst als anderswo.</p>
<h2>Wie es weitergeht</h2>
<p>Bis die neue Linie in Steyr 2029 anläuft, bleiben die bestehenden Werksstrukturen unverändert bestehen. Die geplante Jahresproduktion von 600.000 Elektro-Antrieben wäre nach heutigem Stand ein deutlicher Ausbau der E-Mobilitätskompetenz am oberösterreichischen Standort.</p>
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