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Teuerung & Preise

Pelletpreise in Österreich: Warum Heizer vor dem Winter genau rechnen müssen

Mit Beginn der Heizsaison zieht die Nachfrage nach Holzpellets in Österreich an – und das wirkt sich auf die Preise aus, wie der heimische Pelletmarkt zeigt.

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Foto: Mrdidg / Pixabay · Symbolbild, KI-erzeugt

Wer in Österreich mit Pellets heizt, sollte den Kauf nicht länger aufschieben. Mit dem Herbst beginnt traditionell die Zeit, in der die Nachfrage nach Holzpellets steigt – und damit auch der Druck auf die Preise.

Was passiert ist

Der österreichische Pelletmarkt zeigt seit Jahren ein wiederkehrendes Muster: Nach einem Preisvorteil gegenüber Öl und Gas zu Jahresbeginn 2024 folgten in den Vorjahren immer wieder Phasen, in denen sich der Abstand zu anderen Brennstoffen verringerte. Bereits Mitte 2021 hatte sich der Preisvorteil von Holzpellets gegenüber Öl und Gas sukzessive verkleinert, im Sommer 2022 glichen sich die Preise in einigen Regionen sogar an.

Wen es betrifft

Betroffen sind vor allem Haushalte, die ihre Pelletlager jetzt, kurz vor der Heizsaison, auffüllen. Wer wartet, bis die Temperaturen fallen, kauft zu einem ungünstigeren Zeitpunkt.

Die Hintergründe des Marktes

Der heimische Pelletmarkt ist eng mit der Sägeindustrie verbunden. Sägenebenprodukte bilden die zentrale Rohstoffbasis für die österreichische Produktion, die den Inlandsverbrauch deutlich übersteigt. Ein guter Teil davon geht in den Export, insbesondere nach Italien, während Österreich umgekehrt selbst Pellets aus dem Ausland bezieht.

Die Kosten für Energie und Transport schlagen sich direkt in der Herstellung nieder. Auch große Abnehmer aus Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen prägen mit ihrem Bedarf die regionalen Versorgungswege, wodurch sich die Preise von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Was Heizer jetzt wissen müssen

Die günstigsten Monate für den Pelletkauf sind erfahrungsgemäß Juni und Juli, wenn die Nachfrage gering ist. Wer jetzt im Herbst kauft, zahlt tendenziell mehr. Zudem variiert das Preisniveau je nach Wohnort: Liegt ein Haushalt nahe an Sägewerken und Pelletwerken, verkürzen sich die Transportwege, das örtliche Angebot ist größer, und das kann den Preis spürbar drücken.

Wer die Preise vergleichen will, findet Orientierung in automatisch ausgewerteten Angeboten verschiedener Händler, die regelmäßig aktualisiert werden. Ob die Pellets lose geliefert, in Big Bags oder in Säcken verkauft werden, macht ebenfalls einen Unterschied beim Preis pro Tonne.

Wie sich die Nachfrage auswirkt

In den Monaten abseits der Heizperiode, insbesondere im Frühjahr, fallen die Pelletspreise meist günstiger aus. Mit dem Beginn von Herbst und Winter steigt die Nachfrage nach Pellets in Österreich spürbar an – ein Effekt, der sich in den kommenden Wochen erneut auf die Preise auswirken dürfte.

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