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	<title>Fitnessstudio-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>Kraftsport in Österreich: Warum sich immer mehr junge Trainierende verletzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 06:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnessstudio]]></category>
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		<category><![CDATA[Verletzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Binnen weniger Jahre sind die Kraftsport-Verletzungen in Österreich um 70 % gestiegen, besonders junge Erwachsene sind betroffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/kraftsport-in-oesterreich-warum-sich-immer-mehr-junge-trainierende/">Kraftsport in Österreich: Warum sich immer mehr junge Trainierende verletzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich wurden 2025 nach Kraftsport-Unfällen schätzungsweise <strong>3.300 Menschen</strong> in Spitälern versorgt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) meldet damit einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren. Mehr als die Hälfte der Verletzten war unter 30 Jahre alt.</p>
<p>Der Trend zeigt sich auch im Vergleich der Jahresdurchschnitte: Zwischen 2016 und 2019 wurden laut KFV im Schnitt rund 2.000 Personen pro Jahr nach Kraftsport-Unfällen stationär behandelt, zwischen 2022 und 2025 waren es im Schnitt bereits rund 3.400. Das entspricht einem Anstieg von etwa 70&nbsp;%.</p>
<h2>Wen es betrifft: Junge Erwachsene besonders häufig verletzt</h2>
<p>waren 52&nbsp;% der spitalsbehandelten Kraftsport-Verletzten zwischen 15 und 29 Jahre alt. Die größte Teilgruppe bildeten dabei die 20- bis 24-Jährigen mit einem Anteil von 22&nbsp;%; dahinter folgten die 15- bis 19-Jährigen mit 16&nbsp;% sowie die 25- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von etwa jedem Siebten.</p>
<p>Am häufigsten betroffen sind demnach Hände, Füße, Schultern und Knie. Bei den Verletzungsarten überwiegen mit 44&nbsp;% Muskel- und Sehnenverletzungen, gefolgt von Knochenbrüchen mit 41&nbsp;%.</p>
<h2>Die Hintergründe: Mehr Fitnessstudio-Mitglieder, mehr Unfälle</h2>
<p>Parallel zum Anstieg der Verletzungen ist auch die Zahl der Fitnessstudio-Mitglieder gewachsen. Wie der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe der WKO mitteilt, kletterte die Mitgliederzahl in heimischen Fitness- und Gesundheitsanlagen von etwa 1,13 Millionen 2022 auf rund 1,35 Millionen 2025 – ein Zuwachs von ungefähr 19&nbsp;%.</p>
<p>Als Unfallursachen nennt das KFV unter anderem akute Überlastung, falsche Bewegungsausführung, Stürze von Trainingsgeräten sowie nicht ausreichend gesicherte oder falsch abgelegte Gewichte.</p>
<p>Nach Einschätzung von Johanna Trauner-Karner, die beim KFV den Bereich Sport- und Freizeitsicherheit leitet, tragen soziale Medien und Fitness-Influencer mit dazu bei, dass junge Menschen häufiger und intensiver trainieren. Zudem erhöhe unzureichende Erholung nach ihrer Einschätzung das Risiko für Überlastungen und Verletzungen.</p>
<h2>Was Betroffene jetzt wissen müssen</h2>
<p>Trauner-Karner betont, dass der Trend zu mehr Kraftsport grundsätzlich positiv zu sehen ist. Wichtig sei vor allem eine saubere Technik: demnach sollte das Gewicht immer nur so weit erhöht werden, wie die Übung noch sauber und beherrscht ausgeführt werden kann.</p>
<ul>
<li>Gewichte nur so weit steigern, dass die Bewegung kontrolliert bleibt.</li>
<li>Bei Einsteigern und Fortgeschrittenen kann professionelle Anleitung Fehler frühzeitig erkennen helfen.</li>
<li>Ausreichende Erholung zwischen den Trainingseinheiten einplanen.</li>
<li>Bei intensiven Gruppenworkouts besteht laut Trauner-Karner die Gefahr, dass ermüdete Personen komplexe Bewegungen schlechter kontrollieren.</li>
<li>Körperliche Warnsignale ernst nehmen und das Training im Zweifel rechtzeitig unterbrechen.</li>
</ul>
<h2>Wie es weitergeht</h2>
<p>Mit der steigenden Zahl an Fitnessstudio-Mitgliedern rechnet das KFV weiterhin mit einem hohen Niveau an Kraftsport-Verletzungen, sofern sich am Trainingsverhalten nichts ändert. Wer die Hinweise zur korrekten Ausführung und ausreichenden Erholung beachtet, senkt demnach sein persönliches Risiko deutlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/kraftsport-in-oesterreich-warum-sich-immer-mehr-junge-trainierende/">Kraftsport in Österreich: Warum sich immer mehr junge Trainierende verletzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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