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	<title>Gesundheitssystem-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>Deutsches Gesundheitssystem: Zufriedenheit sinkt – was das für Patienten in Österreich heißt</title>
		<link>https://diezeitung.at/gesundheitssystem-zufriedenheit-sinkt-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 12:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrem Gesundheitssystem sinkt deutlich. Eine österreichische Umfrage zeigt zugleich, dass sich vor allem Frauen beim Arzt oft nicht ernst genommen fühlen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/gesundheitssystem-zufriedenheit-sinkt-oesterreich/">Deutsches Gesundheitssystem: Zufriedenheit sinkt – was das für Patienten in Österreich heißt</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen. Laut einer Erhebung der DAK-Gesundheit bewerten aktuell noch 62&nbsp;% der Bürger das System positiv, während der Anteil kritischer Stimmen seit 2020 von 11 auf 35&nbsp;% gestiegen ist. Zwischen 2012 und 2022 lag die Zustimmung noch bei mehr als vier von fünf Befragten.</p>
<p>Für die Befragung befragte das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der DAK-Gesundheit zwischen 18. und 30. April 2026 bundesweit 1.015 Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Die Ergebnisse zeigen ein Gesundheitssystem, dem die eigenen Nutzer zunehmend skeptisch gegenüberstehen.</p>
<h2>Warum sinkt die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem?</h2>
<p>Als häufigstes Problem nennen 72&nbsp;% der Befragten lange Wartezeiten auf einen Arzttermin, laut DAK-Gesundheit ein Anstieg von 15 Prozentpunkten gegenüber 2016. Gut jeder Dritte in der Bevölkerung gibt an, die ärztliche Behandlung in den eigenen Erfahrungen schlechter wahrzunehmen als in früheren Jahren.</p>
<ul>
<li>Der Anteil der Menschen, die in ihrer Region einen Ärztemangel wahrnehmen, ist seit 2011 von 13 auf 36&nbsp;% gestiegen.</li>
<li>In Ostdeutschland erlebt mehr als jeder Zweite einen Ärztemangel, laut DAK-Gesundheit 57&nbsp;%.</li>
<li>Das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser ist von 43&nbsp;% im Jahr 2022 auf aktuell etwa ein Drittel gesunken.</li>
<li>59&nbsp;% der Befragten erwarten, dass sich die Gesundheitsversorgung in den kommenden zehn Jahren weiter verschlechtert.</li>
</ul>
<h2>Was bedeutet das für Patienten in Österreich?</h2>
<p>Die deutschen Zahlen lassen sich nicht direkt auf Österreich übertragen, da sich die Erhebung ausschließlich auf die deutsche Bevölkerung bezieht. 17&nbsp;% der Befragten sind demnach mit dem österreichischen Gesundheitssystem nicht zufrieden.</p>
<p>Besonders deutlich fällt der Unterschied zwischen den Geschlechtern aus: 56&nbsp;% der Männer, aber nur zwei von fünf Frauen in Österreich sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden oder sehr zufrieden.</p>
<p>Unter den heimischen Frauen gibt knapp die Hälfte, konkret 44&nbsp;%, an, dass ihre Beschwerden manchmal oder öfter nicht für voll genommen würden, während dieser Wert bei Männern bei 23&nbsp;% liegt. Über ein Drittel der Frauen berichtet, ihre Beschwerden seien als psychisch oder psychosomatisch abgetan worden, bei Männern liegt dieser Anteil bei 15&nbsp;%.</p>
<p>Auch bei der Medikamentenversorgung zeigt sich ein Rückgang: Nur noch 37&nbsp;% der Befragten in Österreich empfinden sie als gesichert, im Vorjahr waren es noch 44&nbsp;%.</p>
<h2>Wie geht es weiter?</h2>
<p>In Deutschland ist die Erwartungshaltung an die Politik gedämpft. Zwei Drittel der Befragten halten eine umfassende Reform des Gesundheitssystems für notwendig, vor zehn Jahren teilten nur 41&nbsp;% diese Überzeugung. Lediglich jeder Zehnte glaubt noch an ein Gelingen der geplanten Beitragsstabilisierung bei den gesetzlichen Krankenkassen, während 68&nbsp;% jede Hoffnung darauf bereits aufgegeben haben.</p>
<p>61&nbsp;% der Bevölkerung bewerten die Gesundheitspolitik der Bundesregierung negativ, der schlechteste Wert seit 2009. Dennoch unterstützen 74&nbsp;% der Befragten weiterhin das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenkassen.</p>
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