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	<title>Kinderbetreuung-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>Bund investiert zwei Milliarden Euro in Kinderbetreuung unter 3: Das ändert sich für Eltern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 10:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Elementarpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bund und Länder einigen sich auf eine Finanzierung, die mehr Plätze und bessere Qualität in der Betreuung unter Dreijährigen bringen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/bund-investiert-zwei-milliarden-euro-in-kinderbetreuung-unter-3/">Bund investiert zwei Milliarden Euro in Kinderbetreuung unter 3: Das ändert sich für Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich verbessert sich die Kinderbetreuung unter 3 Jahren spürbar. Über eine Bund-Länder-Vereinbarung und einen neu geschaffenen Zukunftsfonds fließen bis zum Kindergartenjahr 2026/27 insgesamt rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Elementarpädagogik. Für Eltern bedeutet das mehr Betreuungsplätze und eine bessere Qualität in Kindergärten und Krippen.</p>
<h2>Milliardeninvestitionen</h2>
<p>Als rechtliches Fundament dient ein Vertrag gemäß Artikel 15a des Bundes-Verfassungsgesetzes zwischen der Bundesebene und den Bundesländern, dessen Gültigkeit die Kindergartenjahre 2022/23 bis 2026/27 umfasst. Im Zuge dieser fünfjährigen Laufzeit stellt der Bund eine Gesamtsumme von <strong>einer Milliarde Euro</strong> für die elementare Bildung bereit, was einer jährlichen Zuweisung von <strong>200 Millionen Euro</strong> entspricht.</p>
<p>In dieser Summe ist die Bundesförderung in Höhe von <strong>80 Millionen Euro</strong> für das verpflichtende, kostenfreie Kindergartenjahr bereits fest verankert, sodass für die Länder hierbei keine Kofinanzierungspflicht anfällt. Gekoppelt mit den Geldern aus dem neu ins Leben gerufenen <strong>Zukunftsfonds</strong> wächst das gesamte Investitionsvolumen über diesen Zeitraum auf weit mehr als zwei Milliarden Euro an.</p>
<h2>Wen es betrifft</h2>
<p>Von dem Geld profitieren vor allem Familien mit Kindern unter drei Jahren, für die Betreuungsplätze bislang vielerorts knapp waren. Für die qualitative und quantitative Erweiterung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur sind pro Jahr fortlaufend wenigstens 61,2 Millionen Euro reserviert. Zusätzlich fließen mindestens 22,8 Millionen Euro pro Jahr in die frühe sprachliche Förderung, die besonders Kindern mit nichtdeutscher Erstsprache zugutekommt.</p>
<h2>Wie Länder mitzahlen</h2>
<p>Die Länder tragen einen Kofinanzierungsanteil von 52,5&nbsp;%, was etwa 63 Millionen Euro entspricht. Unverbrauchte Bundeszuschüsse aus der vorherigen Vereinbarung für die Kindergartenjahre 2018/19 bis 2021/22 dürfen weiterverwendet werden, sodass bereits zugesagtes Geld nicht verfällt.</p>
<p>Der neue Zukunftsfonds mit jährlich 500 Millionen Euro kommt zusätzlich zur bestehenden Bund-Länder-Vereinbarung hinzu und wird inflationsangepasst, damit die Mittel real nicht schrumpfen.</p>
<h2>Ziel ist bessere Qualität</h2>
<p>Die Vereinbarung soll laut Bundeskanzleramt die pädagogische und strukturelle Qualität elementarer Bildungsangebote verbessern und die sogenannten Barcelona-Ziele der EU beschleunigen, die höhere Betreuungsquoten bei unter Dreijährigen vorsehen.</p>
<p>Elementarpädagogische Einrichtungen sollen zudem bewusster als erste Bildungseinrichtungen wahrgenommen werden, nicht nur als reine Betreuung. Die empirische Bildungsforschung zeigt dazu, dass gerade die ersten Bildungsjahre entscheidend für den weiteren Bildungsverlauf eines Kindes sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/bund-investiert-zwei-milliarden-euro-in-kinderbetreuung-unter-3/">Bund investiert zwei Milliarden Euro in Kinderbetreuung unter 3: Das ändert sich für Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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