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	<title>Schattenflotte-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>USA lockern womöglich Öl-Sanktionen: Was das für Tankerflotte und Spritpreise bedeutet</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 06:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Transport eines Fasses Rohöl vom Persischen Golf nach Asien kostet derzeit etwa fünfmal so viel wie vor dem Iran-Konflikt. Genau deshalb denkt die US-Regierung über eine Lockerung der Sanktionen gegen Schattenflotten-Tanker nach.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/usa-lockern-womoeglich-oel-sanktionen-was-das-fuer-tankerflotte/">USA lockern womöglich Öl-Sanktionen: Was das für Tankerflotte und Spritpreise bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Regierung prüft eine Lockerung der Sanktionen gegen sogenannte Schattenflotten-Tanker, die Öl aus Russland, dem Iran und Venezuela transportieren. Hintergrund sind extrem hohe Frachtkosten: Ein Fass Rohöl vom Persischen Golf nach Asien kostete Anfang Oktober rund <strong>36 US-Dollar</strong> an Transportgebühren. Zuvor sanktionierte Tanker sollen wieder genutzt werden dürfen, wenn sie ausschließlich nicht sanktioniertes Öl befördern.</p>
<p>Betroffen wären vor allem Reeder und Ölexporteure aus der Golfregion, die derzeit unter den hohen Frachtraten leiden. Für eine solche Ausnahme müsste jedes Unternehmen zuvor eine gesonderte Erlaubnis bei der US-Finanzbehörde einholen. Das US-Energieministerium betont, eine solche Lockerung solle Russland nicht dabei helfen, eigene Ölprodukte zu transportieren.</p>
<h2>Schattenflotte transportiert russisches Öl an Abnehmer wie China und Indien</h2>
<p>Russland hatte nach der Einführung einer Preisobergrenze von <strong>60 US-Dollar</strong> pro Barrel im Dezember 2022 durch die USA, Großbritannien, EU-Staaten, Kanada, Australien und Japan Hunderte Öltanker auf dem Weltmarkt beschafft. Früher lief rund die Hälfte der russischen Öltransporte nach Europa über Tanker aus europäischen Ländern; dieser Wert brach 2023 um die Hälfte ein und ging danach noch weiter zurück.</p>
<p>Die entstandene Schattenflotte bringt seither große Mengen russischen Öls zu Abnehmern wie China und Indien. Viele dieser Schiffe sind unversichert, weil Sanktionen Versicherern bestimmte Öltransporte verbieten. Nach britischen Behördenangaben stehen mittlerweile über <strong>600 Tanker</strong> der russischen Schattenflotte auf der Sanktionsliste des Landes.</p>
<h2>Diesel-Freigabe sorgt bereits für Kritik aus Kiew und dem US-Kongress</h2>
<p>Erst am 9. Oktober hatte die US-Regierung mit der General Licence 135 Geschäfte mit russischem Diesel bis April 2027 freigegeben.</p>
<p>Gleichzeitig zog das Finanzministerium im Zuge der Operation Economic Outcast Anfang Oktober die Zügel gegenüber dem Iran an: 17 Tanker und zahlreiche Firmen kamen wegen Transporten iranischen Öls auf die Sanktionsliste.</p>
<h2>Was eine Lockerung für Frachtraten und Alltag bedeuten würde</h2>
<p>Ob eine Sanktions-Lockerung die Frachtkosten tatsächlich spürbar senkt, bezweifeln Branchenanalysten. Viele ältere Schattenflotten-Schiffe sind demnach ohnehin schon im Einsatz, sodass eine Freigabe kaum zusätzliche Kapazitäten bringen würde. Nach Einschätzung von Energy Aspects könnte lediglich eine kleine Zahl zusätzlicher Tanker für bestimmte Fahrten durch die Straße von Hormuz verfügbar werden.</p>
<p>Hinzu kommt: Versicherer, Banken und Hafenbetreiber bleiben auch bei einer US-Genehmigung an die Vorschriften der Europäischen Union und Großbritanniens gebunden. Großbritannien fordert sogar das Gegenteil einer Lockerung und drängt auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russlands Schifffahrt.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/usa-lockern-womoeglich-oel-sanktionen-was-das-fuer-tankerflotte/">USA lockern womöglich Öl-Sanktionen: Was das für Tankerflotte und Spritpreise bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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