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	<title>Wirtschaft-Archiv &#183; diezeitung.at</title>
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		<title>BMW investiert in Steyr: Was die 100 Millionen für die Jobs bedeuten</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 17:17:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BMW baut in seinem oberösterreichischen Werk eine neue Fertigung für Leistungselektronik auf und will dort künftig 600.000 Elektro-Antriebe im Jahr herstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/bmw-investiert-in-steyr-was-die-100-millionen-fuer/">BMW investiert in Steyr: Was die 100 Millionen für die Jobs bedeuten</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>BMW steckt mehr als <strong>100 Millionen Euro</strong> in sein Werk in Steyr. Mit dem Geld soll eine neue Fertigung für Leistungselektronik und Inverter-Komponenten entstehen, die laut BMW Group künftig <strong>600.000 Elektro-Antriebe</strong> pro Jahr liefern soll. Der Produktionsstart ist für den Sommer 2029 geplant.</p>
<h2>Was passiert ist</h2>
<p>Die neue Linie in Steyr soll Bauteile für BMWs Elektromotoren der sechsten Generation liefern. Erstmals kommen bei der BMW Group dafür Großflächenlöten und Ultraschallschweißen zum Einsatz, um die zehn Einzelteile des sogenannten Leistungsmoduls im Inverter zusammenzubauen. Das Werk soll künftig die gesamte Lieferkette und Montage dieses Bauteils selbst verantworten.</p>
<h2>Wen es betrifft</h2>
<p>Am Standort Steyr arbeiten derzeit <strong>4.700 Menschen</strong>. Die bestehende Produktion läuft parallel weiter: Das Werk soll auch nach dem Ausbau der E-Motorenfertigung mehr als eine Million Benzin- und Dieselmotoren jährlich herstellen. Für die Beschäftigten bedeutet das eine Doppelstrategie aus klassischem Antrieb und E-Mobilität am selben Standort.</p>
<h2>Die Hintergründe</h2>
<p>Mit einer eigenen Fertigung lassen sich laut Gottsche Komponenten wie Halbleiter flexibler auf den Weltmärkten beschaffen, was die Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen verringert. Diese Überlegung fällt in eine Zeit, in der BMW weltweit unterschiedliche Signale bei der E-Mobilität sieht.</p>
<h2>Was Betroffene jetzt wissen müssen</h2>
<p>Die weltweiten Lieferungen von BMW-Elektrofahrzeugen stiegen im dritten Quartal 2026 um <strong>7,2&nbsp;%</strong> auf 110.257 Fahrzeuge. In Europa fiel das Plus deutlich höher aus: Hier legten die E-Auto-Lieferungen um <strong>37,5&nbsp;%</strong> auf 81.941 Fahrzeuge zu, womit Elektroautos bereits gut ein Drittel der europäischen BMW-Auslieferungen ausmachten.</p>
<p>Gleichzeitig sanken die weltweiten Gesamtlieferungen der BMW Group im selben Zeitraum um 6,3&nbsp;%, vor allem weil der Absatz in China um 24,8&nbsp;% einbrach. Vor diesem Hintergrund wirkt der Ausbau in Steyr wie eine Wette auf den europäischen Markt, in dem die Elektronachfrage derzeit deutlich stärker wächst als anderswo.</p>
<h2>Wie es weitergeht</h2>
<p>Bis die neue Linie in Steyr 2029 anläuft, bleiben die bestehenden Werksstrukturen unverändert bestehen. Die geplante Jahresproduktion von 600.000 Elektro-Antrieben wäre nach heutigem Stand ein deutlicher Ausbau der E-Mobilitätskompetenz am oberösterreichischen Standort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://diezeitung.at/bmw-investiert-in-steyr-was-die-100-millionen-fuer/">BMW investiert in Steyr: Was die 100 Millionen für die Jobs bedeuten</a> erschien zuerst auf <a href="https://diezeitung.at">diezeitung.at</a>.</p>
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