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Fußball

Werder Bremen verliert gegen Stuttgart: Kapitän Friedl spricht von Angsthasenfußball

Nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart sparte Kapitän Marco Friedl nicht mit Kritik an der eigenen Mannschaft und sprach von Angsthasenfußball in der ersten Halbzeit.

Verantwortliche Person: Lena Sommer
Ein Fußball liegt auf dem Rasen eines beleuchteten Stadions, während die Diskussion um Werder Bremen nach dem Spiel gegen Stuttgart weitergeht – Foto: jarmoluk / Pixabay
Foto: jarmoluk / Pixabay

Werder Bremen hat am Wochenende gegen den VfB Stuttgart mit 0:1 verloren. Kapitän Marco Friedl übte danach scharfe Kritik an der Spielweise seines Teams und sprach von Angsthasenfußball. Besonders die erste Halbzeit sei seiner Einschätzung nach schlecht gemacht gewesen.

Was beim 0:1 gegen Stuttgart passiert ist

Friedl zufolge trat seine Mannschaft über weite Strecken der ersten Hälfte ohne klare Torchancen auf und versteckte sich mit dem Ball. Lange Pässe seien kaum angekommen, zudem habe sein Team zu viele einfache Fehler gemacht. Werder habe zudem extrem tief gestanden und zu häufig lange Bälle nach vorne gespielt, so der 28-jährige Kapitän.

Wen die Kritik betrifft

Die Kritik richtete sich an die gesamte Mannschaft, nicht an Einzelspieler. Dennoch rückte eine Szene besonders in den Fokus: Youri Regeer vergab nach einem Pass von Niclas Füllkrug die größte Chance zum Ausgleich, obwohl er frei vor dem Torwart stand. Trainer Daniel Thioune bemängelte anschließend den schlechten ersten Kontakt des 23-Jährigen bei dieser Szene und betonte, solche Gelegenheiten müssten genutzt werden.

Die Hintergründe der schwachen ersten Hälfte

Stuttgart wirkte frischer, obwohl die Mannschaft erst wenige Tage zuvor, am Dienstag, in der Champions League gegen Galatasaray gespielt hatte. Werder Bremen steigerte sich nach der Pause jedoch deutlich und erarbeitete sich Chancen, konnte den Rückstand aber nicht mehr ausgleichen.

Was Fans jetzt wissen müssen

Trotz der offenen Kritik von Kapitän und Trainer blieb die Stimmung innerhalb der Mannschaft nach der Niederlage extrem positiv. Niemand habe den Kopf hängen lassen, die zweite Halbzeit habe gezeigt, dass mehr möglich sei.

Wie es für Werder Bremen weitergeht

Für Werder Bremen steht als Nächstes das Nord-Derby gegen den Hamburger SV am 22. November 2026 an.

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