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Ganz Österreich · Digital & Handy

Casinos Austria: Hacker erbeuten Daten von 150.000 Kunden

Bei einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister von Casinos Austria sind Namen, E-Mail-Adressen und Bestelldaten von rund 150.000 Kunden abgeflossen.

Verantwortliche Person: Lena Sommer
Nahaufnahme einer Person, die am Laptop ein Passwort eingibt, als Symbolbild zum Datenleck bei Casinos Austria – Foto: TheDigitalArtist / Pixabay
Foto: TheDigitalArtist / Pixabay

Casinos Austria ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Unbekannte Täter drangen über die IT-Infrastruktur eines externen Dienstleisters, der mit dem Unternehmen zusammenarbeitet, in ein System ein. Nach Angaben von Casinos Austria sind davon rund 150.000 Kunden betroffen.

Der Angriff richtete sich gegen Daten aus dem Online-Shop des Unternehmens. Laut Casinos Austria wurden dabei möglicherweise sensible Kundendaten erbeutet. Wer hinter der Attacke steckt, ist derzeit unklar.

Welche Daten die Hacker erbeutet haben

Casinos Austria zufolge zählen zu den möglicherweise entwendeten Daten Vornamen, Nachnamen, E-Mail-Adressen sowie Angaben zu Bestellungen und Gutscheincodes. Bank- und Kreditkartendaten sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen, da diese im Webshop ohnehin nicht gespeichert werden.

Trotzdem warnt Casinos Austria: Kriminelle könnten die erbeuteten Informationen für Betrugsversuche nutzen. Denkbar sind etwa gefälschte E-Mails, die täuschend echt aussehen, oder Bestellungen, die Betrüger im Namen der Betroffenen aufgeben.

Wie Casinos Austria auf den Angriff reagiert hat

Das Unternehmen hat die betroffenen Kunden per E-Mail über den Vorfall informiert. Zudem wurde die Datenschutzbehörde eingeschaltet. Die Sicherheitslücke, über die sich die Hacker Zugang verschafft hatten, ist laut Casinos Austria inzwischen geschlossen.

IT-Sicherheitsexperten untersuchen derzeit den Angriff sowie das genaue Ausmaß des Datenlecks. Ergebnisse zum vollen Umfang der gestohlenen Daten liegen bislang nicht vor.

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