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Oberösterreich · Blaulicht

Unfall in Tarsdorf: 54-Jähriger in Braunau verschüttet und reanimiert

In einer ungesicherten, rund 2,3 Meter tiefen Künette stürzte Erdreich ein, Einsatzkräfte brauchten etwa zehn Minuten, um den verschütteten Mann zu bergen und wiederzubeleben.

Verantwortliche Person: Lena Sommer
Das Bild zeigt eine ungesicherte Baugrube auf einem Feld in Oberösterreich, wie jene, in der ein Mann in Braunau verschüttet wurde – Foto: Didgeman / Pixabay
Foto: Didgeman / Pixabay

Bei Grabungsarbeiten in Tarsdorf im Bezirk Braunau am Inn wurde am 5. November 2026 ein 54-Jähriger in einer rund 2,3 Meter tiefen Künette verschüttet. Erdreich stürzte neben der Grube ein und begrub ihn bis zum Hals. Einsatzkräfte bargen ihn leblos und reanimierten ihn noch vor Ort.

Der Mann war gemeinsam mit seiner 43 Jahre alten Ehefrau und einem 65 Jahre alten Baggerfahrer mit Drainageverlegungen auf einem landwirtschaftlichen Grundstück beschäftigt. Er verlegte Rohre in der ungesicherten Künette, als der daneben gelagerte Aushub ins Rutschen geriet.

Wie kam es zu dem Unglück?

Die Grube, in der der 54-Jährige arbeitete, war rund 0,8 Meter breit. Sie war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht gesichert. Als der neben der Künette gelagerte Aushub plötzlich einstürzte, verschüttete er den Arbeiter bis zum Hals.

Wer war an der Rettung beteiligt?

Nach dem Einsturz alarmierten die anwesenden Personen sofort die Feuerwehr. Mehrere Kräfte griffen bei der Bergung des Verschütteten zusammen.

  • Der 65 Jahre alte Baggerfahrer half unmittelbar bei der Rettung mit.
  • Die alarmierte Feuerwehr begann sofort mit Grabungen, um den Mann freizulegen.
  • Nach rund zehn Minuten konnte der 54-Jährige aus der Künette befreit werden.
  • Zu diesem Zeitpunkt war er bereits leblos und wurde unmittelbar reanimiert.

Wie geht es dem Verletzten jetzt?

Die Reanimation des Mannes gelang noch an der Unfallstelle. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn anschließend in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg. Er erlitt schwerste Verletzungen, sein Zustand gilt seither als kritisch.

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