Brennerbasistunnel-Baustelle: 48-Jähriger stirbt nach Unfall mit Betonteilen
Ein 48-jähriger Arbeiter wurde von umgekippten Betonelementen eingeklemmt und starb in der Klinik Innsbruck. Es ist bereits der sechste Todesfall auf der Baustelle seit 2007.
Auf der Baustelle des Brennerbasistunnels ist am Montag, 2. November 2026, ein 48-jähriger Arbeiter tödlich verunglückt. Gegen 10.20 Uhr kippte ein Stapel aus Betonelementen um und erfasste den Mann, der dabei eingeklemmt wurde. Trotz medizinischer Maßnahmen in der Klinik Innsbruck starb er an seinen Verletzungen.
Arbeitskollegen reagierten unmittelbar nach dem Unglück: Sie hoben die umgekippten Betonteile mit einem Stapler an und befreiten den Verunglückten. Der Mann war polnischer Nationalität.
Sechs Todesfälle seit Baubeginn 2007
Der tödliche Arbeitsunfall ist kein Einzelfall auf der Großbaustelle. Seit Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2007 sind damit bereits sechs Arbeiter auf der Baustelle des Brennerbasistunnels ums Leben gekommen. Der Tunnel zählt zu den größten Infrastrukturprojekten Europas und verbindet nach Fertigstellung Österreich und Italien unterhalb der Alpen.
Was die wiederholten Unfälle für die Baustelle bedeuten
Jeder weitere Todesfall auf der tirolerisch-italienischen Großbaustelle rückt die Sicherheitsbedingungen auf einem der größten Tunnelprojekte des Kontinents erneut in den Fokus. Für Beschäftigte und Anrainer bleibt die Baustelle ein Ort mit erheblichen Risiken, auch Jahre nach Baubeginn.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.
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